GINSENG - TRADITIONELLE WURZEL AUS FERNOST

Deutscher Name: Ginseng / echter Ginseng / asiatischer Ginseng

Englischer Name: Ginseng / Asian Ginseng

Französischer Name: Ginseng

Italienischer Name: Ginseng

Stammpflanze: Panax ginseng C.A. Mey.

Pflanzenfamilie: Efeugewächse (Araliaceae)

Namenserklärung: Der Name „Ginseng" stammt vom chinesischen rénshēn (人参) = „Menschenwurzel". Der Gattungsname Panax kommt vom griechischen panakeia (Allheilmittel). Beide Namen verweisen auf die universelle Heilwirkung, die der Pflanze seit Jahrtausenden zugeschrieben wird.

Verwendete Pflanzenteile: Wurzel. Bei weißem Ginseng frisch oder gedämpft, bei rotem Ginseng getrocknet.

Ursprung: Bergwäldern Nordostchinas, Koreas und der russischen Mandschurei.

Sammelzeit: Die Wurzel wird nach 4–6 Jahren Wachstum im Herbst geerntet. Wildginseng benötigt bis zu 20 Jahre.

Vorkommen: Wildginseng ist in Asien nahezu ausgerottet. Heute wird er hauptsächlich in Südkorea, China, Kanada und den USA auf Plantagen angebaut. Korea gilt als Zentrum der höchsten Qualität.

Inhaltsstoffe: Ginsenoside (Triterpensaponine, über 30 verschiedene). Weitere Bestandteile sind Polysaccharide, Polyacetylene, Peptide, Vitamine (B-Gruppe) und Mineralstoffe.

Wirkung: Adaptogen, anregend, stimmungsaufhellend und Immunmodulierend. Verbessert die Konzentration, Blutzirkulation und kognitive Leistung und wirkt antioxidativ und antidiabetisch.

Anwendung: In der Phytotherapie wird Ginseng bei Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und Stress eingesetzt. In der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) gilt er als universelles Stärkungs- und Verjüngungsmittel.

Unerwünschte Wirkungen: Schlaflosigkeit, Nervosität, Magen-Darm Unverträglichkeiten und Blutdruckanstieg. Wechselwirkungen mit Blutverdünnern und Antidiabetika sind möglich. Während der Schwangerschaft nicht empfohlen.