ROSMARIN - AROMATISCHES KRAUT MIT LANGER TRADITION

Deutscher Name: Rosmarin

Englischer Name: Rosemary / Compass Weed

Französischer Name: Romarin

Italienischer Name: Rosmarino

Stammpflanze: Rosmarinus officinalis L.

Pfanzenfamilie: Lamiaceae

Namenserklärung: Der Gattungsname „Rosmarinus“ leitet sich vom lateinischen „ros“ ab, das Tau bedeutet und „marinus“, das Meer, was wiederum auf sein Vorkommen in der Nähe der  Meeresküsten hinweist. Der Artname „officinalis“ bedeutet, dass Rosmarin in der „officina“, der Apotheke, erhältlich ist.

Verwendete Pflanzenteile: Blätter und das ätherische Öl.

Ursprung: Mittelmeerraum: Vor allem in Frankreich, Spanien und Marokko.

Sammelzeit: Vor der Blütezeit (März bis Mai).

Vorkommen: Sonniger Standort mit lockerem und trockenem Boden.

Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl mit 1,8-Cineol, D-(+)-Campher, -Pinen, Borneol und Bornylacetat. (+)-Verbenon, Flavonoide und Gerbstoffe wie Rosmarinsäure. Diterpen-Bitterstoffe vom Abietantyp wie Carnosolsäure und Rosmadial, sowie Harze.

Wirkung: Innerlich: Kreislaufstimulierend. Verbessert die Sauerstoffversorgung im Herzen durch Steigerung des Blutdurchflusses in den Herzkranzgefäßen. Durchwärmt den gesamten Organismus, wirkt krampflösend (spasmolytisch) an den Gallenwegen und am Dünndarm. Blähungswidrig (carminativ) und stimmungsaufhellend. Äußerlich: Durchblutungsfördernd.

Anwendung: Innerlich: Bei Krämpfen des Magen- und Darmtraktes, Appetitlosigkeit, schwachen Verdauungsfunktionen, Krämpfen des Unterleibes, vor allem bei Menstruationsbeschwerden und bei Wasseransammlungen während der Menstruation. Bei Stimmungsschwankungen. Äußerlich: Als Umschläge, Bäder und Spülungen bei entzündlicher Haut und Schleimhautentzündungen (z.B. Hämorrhoiden, Entzündungen des kleinen Beckens sowie allgemein zur Wundheilung).

Unerwünschte Wirkungen: Während der Schwangerschaft bitte nur in Absprache mit einer Fachperson (Grund: Durchblutungsfördernde Wirkung der Gebärmutter). In hohen Dosen hautreizend.